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Wie sehen Briefmarken aus und was für Briefmarken gibt es?
In der ersten Zeit war auf den Briefmarken das Bildnis des Herrschers oder das Landeswappen abgebildet. Heute findet man fast alle Themen des täglichen Lebens und der Umwelt auf den Marken wieder. Man unterscheidet Dauerserien und Sondermarken.
Damit man die Marken leicht auseinandertrennen kann, sind sie gezähnt. Früher gab es auch nochgeschnittene und durchstochene Marken. Außerdem unterscheidet man Rollen-, Bogen- und Heftchenmarken. Daneben gibt es auch Briefmarken-Blocks. Die Bogen gibt es z.B. als 9er-, 10er-, 20er-, 50er- und 100er-Bogen. In Deutschland gibt es seit 1994 nur noch 10er-Bogen.
Die Zähnungslöcher und ihre Abstände voneinander sind bei den Marken sehr verschieden. Markenarten mit mehr als einer Zähnung haben verschiedene Katalognummern und unterschiedliche Preise. Zur Bestimmung dient ein Zähnungsschlüssel, der die Anzahl der Löcher auf 20 mm Länge angibt.
Neben den üblichen Formaten (Hoch- und Querformat) gibt es auch dreieckige, sechseckige, achteckige, trapez- und rhombenförmige Briefmarken. Die kleinste bisher erschienene Briefmarke mißt 1,1 x 1,3 cm, die größte 9,4 x 7,2 cm. Briefmarkenpapiere können glatt, gestreift, geriffelt sein und in neuester Zeit für die automatische Briefentwertung in aller Welt fluoreszierend oder phosphoreszierend.
Auf der Rückseite der Briefmarken befindet sich die Gummierung. Sie darf keine Fingerabdrücke tragen. Daher müssen Briefmarken immer mit der Pinzette angefaßt werden. In einigen Ländern werden auch selbstklebende Marken herausgegeben.
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